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18.08.2011: Schulstartaktion 21.08.2011 - 16:37

Pünktlich zum Schulstart haben auch die Jusos Wedemark mit dem Wahlkampf begonnen. Bei der Schulstartaktion der Jusos Wedemark wurden am Morgen des 18. August von den Jungsozialisten Pick-Up’s und Postkarten an die ankommenden Schüler verteilt.Julian Wilken verteilt Postkarten

Bei den Postkarten handelte es sich um ein sogenanntes „Bullshit-Bingo“, bei dem die Schüler Standardphrasen ihrer Lehrer eintragen können, um diese dann im Unterricht bei Nennung abzuhaken. Auf der Rückseite erläutern die Jusos, warum man als Wedemärker Jugendlicher trotz Schulstarts gute Laune haben kann.

„In den vergangenen 5 Jahren hat sich viel für Jugendliche in der Wedemark getan. Von dem Neubau des Schulzentrums, über die Einrichtung einer IGS, bis hin zur Neugründung und Stärkung des Jugendparlamentes, überall waren die Sozialdemokraten an vorderster Stelle mit dabei. Wir wollten den SchülerInnen und Schülern zeigen, dass sie ernstgenommen wurden und etwas für die Jugendlichen getan wird. Darum haben wir uns für die Aktion entschieden,“ so Niklas Mühleis, Vorsitzender der Jusos Wedemark.Niklas Mühleis im Gespräch

Weiterhin wird den Jugendlichen durch SPD und Jusos die Einrichtung eines Jugendtreffs in Elze sowie die Umgestaltung des Schotterplatzes neben der Jugendhalle zu einem Jugendpark versprochen.

geschrieben von Niklas
26.11.10: Jusos Wedemark gratulieren dem Jugendparlament 28.11.2010 - 16:06

Die Jusos Wedemark gratulieren den frisch gebackenen Jugendparlamentariern herzlichst zu ihrer Wahl! Bei diesen handelt es sich um: Luisa Bogenschütz, Till Holland, Pia Lindwedel, Julia Schröder, Henrieke Schmieta, Katharina Meine, Eira Tempelmeier, Nele Pröhl und Julian Wilken.

"Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die hat sich gelohnt." so Julian Wilken, gewählter Jugendparlamentarier und Mitglied der Jusos Wedemark, angesichts von 19 Kandierenden und über 500 abgegeben Stimmen. Zuvor hatten sich die Jusos in der Arbeitsgruppe der Gemeinde und im Jugendforum außerordentlich zeitintensiv engagiert.

„Angefangen von der neuen Satzung und Geschäftsordnung deren erste Entwürfe von den Jusos stammten und anschließend nach ausgiebigen Diskussionen im Rat beschlossen wurden, bis zu den Schülervollversammlungen die gemeinsam von uns und dem Jugendforum organisiert und moderiert wurden, waren die Jusos Wedemark überall mit dabei.“ resümiert Niklas Mühleis, Vorsitzender der Jusos, das Engagement der Jungsozialisten.

Der erfolgreiche Neustart des Jugendparlaments sei aus Sicht der Jusos der Beweis dafür, dass es möglich ist mit politischem Engagement Veränderungen herbeizuführen und Jugendliche für Politik zu begeistern. Das Jugendparlament wurde nach einjähriger Vorbereitung neu gewählt und soll sich noch im Dezember konstituieren.

geschrieben von Niklas
29.10.10: Unterschriftensammlung für das Volksbegehren 28.11.2010 - 16:04

Erst am 21. September diesen Jahres wurde von der Landesregierung Niedersachsen die Zulässigkeit des Volksbegehrens für gute Schulen anerkannt. Die Unterschriftensammlung läuft aber bereits seit längerem auf Hochtouren. Auch in der Wedemark wurden durch die Jungsozialisten erneut Unterschriften gesammelt.

Bereits Anfang des Jahres sammelten die Jusos Wedemark gemeinsam mit der SPD Bundestagsabgeordneten Caren Marks Unterschriften. Am Freitag, den 29.10. war die Jugendorganisation der SPD vor Edeka in Wennebostel anzutreffen, wo sie erneut für das Volksbegehren warb. „Es ist ein Wettlauf mit der Zeit,“ so Niklas Mühleis, Vorsitzender der Jusos Wedemark. „Bis Anfang Mai sind in ganz Niedersachsen über 600.000 Unterschriften zu sammeln. Zwar wurde schon viel erreicht, dennoch liegt noch ein ganzes Stück Weg vor uns.“

Das Volksbegehren für gute Schulen geht auf eine unabhängige Initiative von Eltern, Pädagogen und Bildungswissenschaftlern zurück. Diese verfolgen drei Ziele: Die Regelschulzeit bis zum Abitur von Gymnasien und Gesamtschulen soll wieder von 12 auf 13 Jahre angehoben werden.  Weiterhin sollen die Hürden für die Neugründung von Gesamtschulen gesenkt werden, sodass in mehr Kommunen eine solche Neugründung möglich wird. Schließlich soll die volle Halbtagsschule für Grund- und Förderschulen erhalten bleiben.

Die Initiative, auf die das Volksbegehren zurückgeht, ist zwar unabhängig, dennoch wird sie von zahlreichen Parteien, Verbänden und Gewerkschaften unterstützt, so auch vor Ort von den Sozialdemokraten und den Jungsozialisten. „Wir halten die Ziele des Volksbegehrens für sehr unterstützungswürdig, denn es werden reale Probleme, wie die vollkommen verfehlte Verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre für Gymnasiasten und Gesamtschüler, angesprochen. Mit ziemlicher Sicherheit werden wir das Volksbegehren auch noch mit weiteren Aktionen unterstützen, denn eine solche Gelegenheit, auf die Schulpolitik Niedersachsens Einfluss nehmen zu können, kommt sobald nicht wieder,“ erklärte Mühleis das Engagement der Jungsozialisten für das Volksbegehren.

geschrieben von Niklas
21.08.10: Politischer Filmabend 22.08.2010 - 21:38


Politischer Filmabend der Jusos Wedemark


„Für Politik interessiert sich heute kaum noch jemand, weil es den Menschen in Deutschland zu gut geht. Ironischerweise ist der Status quo für die meisten Menschen so positiv, weil sich in den 60er Jahren eine breite Masse von Menschen für ihre Interessen eingesetzt hat und als außerparlamentarische Opposition auf die Straße gegangen ist.“ So lautet das Ergebnis des ersten politischen Filmabends der Jusos Wedemark.

Am vergangenen Samstagabend sind rund 20 Jugendliche in der Jugendhalle in Mellendorf zusammengekommen, um gemeinsam zunächst den Film „Der Baader Meinhof Komplex“ zu sehen und anschließend das Thema "Die 68er - Was hat die deutsche Revolution gebracht und was ist von ihr übrig?“ zu diskutieren.

Hierbei konnten sich die Teilnehmenden schnell darauf einigen, dass die 68er der geschichtliche Beweis dafür sind, dass politische Beteiligung Einfluss auf die Gesellschaft nehmen und sie verändern kann. Die Liberalisierung Deutschlands und die Konfrontation der Elterngeneration mit ihrer Nazivergangenheit waren Erfolge der damaligen Protestbewegung. „Deutschland befand sich damals in dem Zustand einer Restauration. Alte Nazigrößen waren wieder in hohen Staatspositionen, während die freie Meinungsäußerung oft brutal Niedergeschlagen wurde. Es war kein Wunder, dass sich unter solchen Umständen immer mehr Menschen der Protestbewegung angeschlossen haben.“ So Malte Knickmeier, der Vorsitzende der Jusos Seelze, der ebenfalls zu Gast in der Wedemark war.

„Für uns als politisch aktive Jugendliche ist es ein alltägliches Problem unser Umfeld ebenfalls zu überzeugen sich politisch zu engagieren. Viel zu oft muss man sich anhören, dass politisches Engagement nichts bringen würde, aber grade die deutsche Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass dem nicht so ist und dass Engagement in der Lage ist etwas zu verändern. Deswegen fühlen insbesondere wir Jusos uns durch die 68er ermutigt und motiviert.“ so zog Niklas Mühleis, Vorsitzender der Jusos Wedemark, das Resümee des Abends.

geschrieben von Daniel
27.03.09: Briefe für Oaxaca 28.03.2009 - 11:50

Im Rahmen der Kampagne Briefe für Oaxaca des Juso Bundesverbandes die Briefe für Oaxaca gemeinsam mit Pick-Ups, als kleinem Morgensnack, verteilt. Verteilpunkte waren die Bahnhöfe in Mellendorf und Bissendorf, wo wir am frühen Morgen und letztem Schultag vor den Osterferien die Pendler und Schüler erreichen wollten.

Die Aktion wurde von den Meisten totz der frühen Morgenstunde (6.53 Uhr und 7.23 Uhr !) sehr gut aufgenommen: Lieber was zu essen und zu lesen von den Jusos, als sich in der Bahn zu langweilen! Die Reaktionen waren derart positiv, dass für uns eines feststand: Da verteilen wir wieder! Gerade unsere Erfahrungen vor dem Schulzentrum: Platzverweise für Ratsmitglieder und Schüler, genehmigte Aushänge rupfen, die Juso Schülergruppe auflösen und Anrufe bei der Polizei haben uns gelehrt: Vor und in den Schulen der Wedemark wird politische Bildung durch Außenstehende nicht gewünscht! Schade.

Zur Aktion:
Die Briefe für Oaxaca orientieren sich an den "urgent actions" von Amnesty International, bei denen Bürger an Regierungen und Staatschefs schreiben und Ihnen mitteilen, dass sie mit der Politik des Landes nicht einverstanden sind und sich sofortige Besserung der Verhältnisse wünschen. In 20 bis 40 Prozent der Fälle haben diese Aktionen tatschächlich Verbesserungen für die Menschen zur Folge.

Oaxaca selbst ist eine der ärmsten Regionen in Mexico, die unter sehr schlechten Lebensbedingungen zu leiden haben. Die Bevölkerung wird vom dortigen Gouverneur ausgeblutet, Infrastruktur ist so gut wie nicht vorhanden. Gigantische Massenproteste von 500.000 Menschen und mehr wurden von der Polizei gewalttätig niedergeschlagen. Die Briefe für Oaxaca, beeinhalten eine Postkarte an den Mexikanischen Innenminister auf Spanisch, in der die sofortige Verbesserung der Lebensverhätnisse gefordert wird.

Die Karten selbst wurden vom Bundesverband umsonst zur Verfügung gestellt, der Juso Unterbezirk bestellte für die gesamte Region und übernahm das Porto. Einziger Kostenfaktor waren für uns die Pick-Ups. Gute Aktion für wenig Geld. Politik muss nicht immer teuer sein und geht bestimmt nicht am Menschen vorbei! geschrieben von Niklas

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